Freitag, 23. August 2013

Genäht: Ballonrock

Wie versprochen zeige ich euch heute, wie ihr meinen tollen Ballonrock nach nähen könnt.
Damit euch auch nicht langweilig wird am Wochenende!
Den Schnitt habe ich mir selbst ausgedacht. Er ist nicht besonders schwer, aber ich bin
trotzdem ganz stolz, denn ich bin eigentlich kein großes Nähtalent. Ich hoffe meine
Beschreibungen und Zeichnungen sind verständlich. Die Maßangaben sind hier auch nur
Beispiele. Ihr nehmt natürlich eure Maße.

Heute Abend geh ich übrigens zur Lichtklangnacht in Rostock. Wenn da ein paar gute
Fotos entstehen, teile ich diese natürlich gern mit euch. Aber jetzt gehts erst mal los
mit dem Schnitt.

Ihr braucht:
- Soff für Bund und Saum ( ca. 20 x 40 cm und 10 x 70 cm)
- Stoff fürs Rockteil (ca. 90 x 100 cm)
- ca. 15 cm Reißverschluss
- 1 hübschen Knopf

Auf gehts! Eigentlich braucht ihr nur euer Hüftmaß nehmen (wo der Rock sitzen soll)
und die Länge. Rechnet die Maße fix aus und zeichnet die 3 Teile wie in meiner Skizze
beschrieben auf einen Bogen Zeitungspapier oder Packpapier und schneidet sie aus.


Jetzt sucht euch den passenden Stoff aus (ich habe 2 verschieden gemusterte Stoffe genommen)
und legt die ausgeschnittenen Teile darauf. Ich habe das Schnittmuster so angelegt, dass eine
Kante des Schnitts im Stoffbruch liegt. Achtet drauf, dass ihr die richtige Kante anlegt! Steckt
das Papiermuster fest und schneidet den Stoff mit 1 cm Nahtzugabe rings herum zu.
Wir brauchen jedes Teil 2 mal.

Nun macht eure Nähmaschine startklar. Die Bundteile, Rockteile und Saumteile je rechts auf
rechts legen und an der rechten Seite zusammennähen. Danach mit Zickzack-Stick versäubern.



Jetzt nehmen wir uns den Bund vor. Da dieser doppelt liegt faltet ihr ihn an der langen Seite
und bügelt einmal drüber. Das Gleiche könnt ihr auch schon mit dem Saum machen.
Steckt den Bund am oberen Rockteil fest. Ebenfalls rechts auf rechts. 3 Stofflagen müssen
hier übereinander liegen und miteinander vernäht werden. (siehe Foto).
Versäubern nicht vergessen. Bügelt die Naht glatt, denn jetzt kommt der knifflige Teil mit
Reißverschluss.


Damit der Rock eine schöne Passform bekommt schneidet ihr einen kleinen Keil vom Bund ab
(siehe Foto).


Die ganze linke Seite des Rocks ist ja noch offen. Da kommt oben der Reißverschluss rein.
Steckt den mit Stecknadeln an der linken und rechten offenen Rockseite fest und näht ihn
dann mit Reißverschlussfüsschen oder auch ohne ein. Dann ist unten ja immernoch ein Stück
offen. Dies wieder rechts auf rechts zusammen nähen und versäubern.

Fast fertig! Alle Nähte einmal schön glatt bügeln. Rock wenden und den Saum an der unteren
Rockkante feststecken. Nach dem gleichen Prinzip, wie zuvor den Bund oben. Da der Saum
einen kleineren Umfang hat, müsst ihr in gleichmäßigem Abstand kleine Falten im Rock legen.
Dadurch entsteht jetzt die "Ballonoptik". Über die Falten näht ihr einfach drüber. Wieder versäubern.


Nun anprobieren. Links habt ihr ja den Bund durch den Keilschnitt angepasst.
Rechts dürfte der Bund noch etwas abstehen. Hier eine Falte legen, feststecken und mit
einem passenden Knopf fixieren. Gute Idee, was!?



Montag, 19. August 2013

HanseSail (analog)

...analog unterwegs mit der Praktika TL 1000

#analogfotografie #praktika #hansesail








Montag, 12. August 2013

Schreib mal wieder.

... Bastelprojekt?!
Ihr braucht: 
- einen alten Briefumschlag als Vorlage
- schönes Geschenkpapier, Packpapier, Scrapbook-Papier (nicht zu fest!)
oder selbstbedrucktes Tonpapier (wisst ihr noch wie das geht -> klick)
- Bleistift, Schere und Klebe

Alten Briefumschlag vorsichtig auseinander nehmen. Das ist die Schablone. Einfach aufs Papier legen, nachzeichnen und ausschneiden. Zur Verstärkung ein andersfarbiges Papier innen einkleben.
Die Dreiecke vom Umschlag zur Mitte falten und das rechte und linke an die Kante des Unteren kleben (wie beim alten Umschlag).
Schon fertig!

#briefumschlag #zeittodschlagen #liebesbrief



Freitag, 26. Juli 2013

Buchbinder

... verschiedene Formate, Büttenpapier, Baumwollstoff

#fadenheftung #buchbinden #papierliebe




Dienstag, 23. April 2013

Lavendel Druck

Drucktechnick kurz zusammen gefasst.

Als Vorlage braucht ihr normale Kopien, schwarz-weiss oder farbig. Man kann auch
Ausdrucke vom Laserdrucker nehmen. Nur Tintenstrahl-Drucke funkionieren nicht,
da die Farbe flüssig ist und sich beim Ausdrucken schon zu sehr mit dem Papier verbindet.
Dabei muss man beachten, dass das fertige Motiv am Ende spiegelverkehrt erscheint.
Handelt es sich bei eurem Motiv also um Schrift oder sowas, dann gleich spiegelverkehrt
ausdrucken.

Als Medium eignet sich ziemlich viel! Papier, Karton, Stoff, Holz, u.s.w. Eigentlich kann
man alles Mögliche probieren.
Dann fehlt nur noch das Lavendelöl und ein Tuch zum Wischen.

Bevor ihr euer Endmedium bedruckt und womöglich noch versaut, probiert es erst mal
an einem anderen Stück aus. Damit ihr ein Gefühl dafür bekommt.

Dann gehts los. Euer zu bedruckendes Medium (im meinem Fall Papier) legt ihr auf eine
feste Unterlage. Pappe eignet sich sehr gut, da überschüssige Flüssigkeit aufgesogen wird.
Darauf kommt eure Kopie mit der Farbfläche nach unten. Auf ein Tuch träufelt ihr dann
etwas Öl und fangt an mit leichtem Druck auf der Kopie zu wischen. Ihr werdet sehen,
wie das Öl durchs Papier dringt. Die Kopie darf jetzt nicht mehr verrutschen! Schön fest
halten. Wenn das Öl an jede Stelle des Motivs gedrungen ist, könnt ihr euch ein anderes
Hilfsmittel zum drücken suchen. Ich habe ein flaches Geodreieck genommen und damit
immer gleichmäßig und fest über die Kopie gerubbelt.
Nach ein paar Minuten könnt ihr schon Mal gucken, wie weit euer Motiv übertragen ist.
Wenn es euch gefällt ist es fertig! Wenn die Farbe noch zu lasch ist, weiter rubbeln und
evtl. noch etwas Öl auftragen.

Noch ein kleiner Tip.
Wenn ihr auf Stoff druckt, solltet ihr das Motiv nach dem Drucken
durch Bügeln fixieren. Außerdem sieht das Ganze am Anfrang noch etwas feucht aus.
Aber das trocknet ab und man sieht vom Öl gar nichts mehr!
Viel Spaß! Ich werd die Tage bestimmt noch ein paar verschiedene Ausdrucke und
Materialien durch probieren.